{"id":616,"date":"2025-04-14T20:15:24","date_gmt":"2025-04-14T18:15:24","guid":{"rendered":"https:\/\/kantorei.it\/?page_id=616"},"modified":"2025-04-25T09:00:26","modified_gmt":"2025-04-25T07:00:26","slug":"dr-anton-mayr","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/dr-anton-mayr\/","title":{"rendered":"Dr. Anton Mayr (1902 &#8211; 1952)"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/kantorei.it\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Foto-Dr.-Anton-Mayr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"996\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/kantorei.it\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Foto-Dr.-Anton-Mayr-996x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-637\" style=\"width:298px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/kantorei.it\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Foto-Dr.-Anton-Mayr-996x1024.jpg 996w, https:\/\/kantorei.it\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Foto-Dr.-Anton-Mayr-292x300.jpg 292w, https:\/\/kantorei.it\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Foto-Dr.-Anton-Mayr-768x789.jpg 768w, https:\/\/kantorei.it\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Foto-Dr.-Anton-Mayr.jpg 1409w\" sizes=\"auto, (max-width: 996px) 100vw, 996px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anton Mayr wurde 1902 in Terlan geboren und trat bereits als Gymnasialstudent mit P. Kolumban M\u00fcller OSB vom Kloster Muri-Gries in Bozen in Kontakt. Zwischen 1921 und 1927 war er Lehrer und Organist in Deutschnofen. Zwischen 1929 und 1933 studierte Anton Mayr in Wien und Rom Musik und Kirchenmusik. Als der junge Musiker nach seinem Studium nach S\u00fcdtirol zur\u00fcckkehrte, war das Kultur- und Konzertleben erstarrt, und auch auf kirchenmusikalischem Gebiet waren keine gro\u00dfen Neuerungen zu erwarten. Er nahm die Stelle als Organist in der Deutschhauskirche in Bozen an. Unerm\u00fcdlich arbeitete er auf sein Ziel, die Erneuerung und Neuorientierung des musikalischen und kulturellen Lebens in S\u00fcdtirol, hin. Zu diesem Zweck gr\u00fcndete Dr. Anton Mayr den \u201eMadrigalchor zu St. Georg\u201c mit dazugeh\u00f6rigem Kammerchorchester und studierte mit den rund 25 S\u00e4nger:innen zeitgen\u00f6ssische deutsche Chor- und Kammermusik, aber auch vorklassische polyphone Werke ein. Beides war f\u00fcr die damalige Musikszene in Bozen revolution\u00e4r und ungewohnt. 1940 wurde der Madrigalchor St. Georg aufgel\u00f6st, und Anton Mayr ging im Zuge der Option ins Ausland (Stra\u00dfburg u.a.). Als er 1949 aus Vorarlberg in seine Heimat S\u00fcdtirol zur\u00fcckkehre, wurde er Stiftskapellmeister und Organist am Benediktinerstift Muri-Gries in Bozen. 1950 wurde <strong>P. Oswald Jaeggi OSB<\/strong> aus Einsiedeln nach Gries geholt, um den schwer erkrankten Anton Mayr bei seiner musikalischen Aufbauarbeit zu unterst\u00fctzen. Mayr und Jaeggi, die eng befreundet waren, gingen bei der Erneuerung des Musikgutes und der Musizierpraxis eigene Wege und eckten dabei auch oft an. Dr. Anton Mayr verstarb allzu fr\u00fch am 13. August 1952. Sein Werk wurde von P. Oswald Jaeggi OSB mit ungebrochenem Schwung weitergef\u00fchrt. Dieser hatte bereits w\u00e4hrend Dr. Mayrs Krankheit den Stiftspfarrchor St. Augustin \u00fcbernommen und im November 1952 auch Mayrs Herzensprojekt verwirklicht und den Kammerchor \u201eLeonhard Lechner\u201c aus der Taufe gehoben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anton Mayr wurde 1902 in Terlan geboren und trat bereits als Gymnasialstudent mit P. Kolumban M\u00fcller OSB vom Kloster Muri-Gries in Bozen in Kontakt. Zwischen 1921 und 1927 war er Lehrer und Organist in Deutschnofen. Zwischen 1929 und 1933 studierte Anton Mayr in Wien und Rom Musik und Kirchenmusik. Als der junge Musiker nach seinem &hellip; <a href=\"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/dr-anton-mayr\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Dr. Anton Mayr (1902 &#8211; 1952)<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-616","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/616","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=616"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/616\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":703,"href":"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/616\/revisions\/703"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=616"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}