{"id":12,"date":"2015-05-22T08:24:44","date_gmt":"2015-05-22T08:24:44","guid":{"rendered":"http:\/\/kantorei.it\/?page_id=12"},"modified":"2025-04-25T19:51:38","modified_gmt":"2025-04-25T17:51:38","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte der Kantorei"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: center;\"><strong>75 Jahre Kantorei Leonhard Lechner!\u00a0<\/strong><\/h5>\n<p><strong>Im Jahre 1950<\/strong> wurde im <strong>Kloster Muri-Gries <\/strong>in Bozen die <strong>Kantorei<br \/>\n&#8222;Leonhard Lechner&#8220;<\/strong> gegr\u00fcndet, in der Absicht, dem S\u00fcdtiroler Musikleben auf vokalem und instrumentalem Gebiet neue Impulse zu geben, zumal die politische Abtrennung S\u00fcdtirols vom Mutterland \u00d6sterreich auch eine kulturelle Isolation unseres Landes bedeutete. 1949 kam <a href=\"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/dr-anton-mayr\/\"><strong>Dr. Anton Mayr<\/strong><\/a>, geb\u00fcrtig aus Terlan, nach Gries, wo ihm das Amt des Stiftskapellmeisters und Organisten \u00fcbertragen wurde. Er leitete auch den Stiftspfarrchor St. Augustin. Zum Zweck der musikalischen Erneuerung gr\u00fcndete Anton Mayr 1950 im Kloster Muri-Gries eine Kantorei und gab ihr den Namen des gr\u00f6\u00dften S\u00fcdtiroler Musikers <a href=\"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/biographie-l-lechner\/\"><strong>Leonhard Lechner<\/strong><\/a> (1553 &#8211; 1606). 1950 wurde <a href=\"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/oswald-jaeggi-1913-1963\/\"><strong>P. Oswald Jaeggi OSB<\/strong><\/a>, ein gleichgesinnter Musiker aus Einsiedln in der Schweiz, nach Gries geholt, um den schwer erkrankten Anton Mayr zu unterst\u00fctzen. Nach dessen Tod am 13. August 1952 f\u00fchrte Jaeggi sein Werk mit ungebrochenem Schwung weiter. Im November 1952 konnte er auch Anton Mayrs Herzensprojekt verwirklichen und den <strong>Kammerchor &#8222;Leonhard Lechner&#8220;<\/strong> aus der Taufe heben. Bereits 1955 begann P. Oswald Jaeggi mit dem Aufbau einer <a href=\"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/studienbibliothek\/\"><strong>kirchenmusikalischen Studienbibliothek<\/strong><\/a>, um den zahlreichen S\u00fcdtiroler Ch\u00f6ren die entsprechende Literatur aus dem benachbarten deutschen Kulturkreis zu beschaffen. Diese Abteilung erm\u00f6glichte es den vielen S\u00fcdtiroler Chorleitern, Einblick in die ver\u00f6ffentlichten Notenwerke zu bekommen und diese auch f\u00fcr die t\u00e4gliche Arbeit auszuleihen.<\/p>\n<p>Als <strong>Verein<\/strong> mit organisatorischen Strukturen formierte sich die Kantorei Leonhard Lechner erst im Laufe der Jahre. Die notarielle Gr\u00fcndung des Vereins und die Hinterlegung der Statuten erfolgten im Herbst 1981. 2008 wurde die Kantorei Leonhard Lechner per Dekret in das Landesverzeichnis der ehrenamtlich t\u00e4tigen Organisationen aufgenommen. Im November 2022 erfolgte die Eintragung des Vereins in das <strong>nationale Einheitsregister f\u00fcr den Dritten Sektor &#8211; RUNTS.<\/strong> Dadurch wurde das Zusatzk\u00fcrzel EO &#8211; ehrenamtliche Organisation &#8211; zum verpflichtenden Bestandteil des Namens.\u00a0 Nach mehrmaligen Anpassungen und \u00c4nderungen der Vereinsstatuten wurde die aktuell g\u00fcltige Satzung am\u00a0 26. M\u00e4rz 2024 registriert.<\/p>\n<p>Trotz ihres nunmehr <strong>75-j\u00e4hrigen Bestehens<\/strong> hatte bzw. hat die Kantorei Leonhard Lechner EO erst vier Obleute an ihrer Spitze: Erster Vorsitzender der Kantorei war Senator <strong>Dr. Karl Mitterdorfer<\/strong>, der nach Jaeggis Tod 1963 die Kantorei \u00fcbernahm, sein Stellvertreter war Luis Pichler &#8222;Giulay&#8220;. Auf Mitterdorfer folgte 1993 <a href=\"https:\/\/stiftspfarrchor.kantorei.it\/chorleitung\/\"><strong>P. Urban Stillhard OSB<\/strong><\/a>, welcher der Kantorei bis 2009 vorstand. Als dritter Vorsitzender leitete <strong>Ivo Martinolli<\/strong> die Kantorei von 2009 bis 2022. Im April 2022 \u00fcbernahm <a href=\"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/kontakt\/\"><strong>Heike Tschenett<\/strong><\/a> als erste Frau den Vorsitz der Kantorei L. Lechner EO. Der Vereinssitz befindet sich nach wie vor im Kloster Muri-Gries in Bozen\/Gries.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der <a href=\"https:\/\/stiftspfarrchor.kantorei.it\/\"><strong>Stiftspfarrchor &#8222;St. Augustin&#8220; Gries<\/strong><\/a>, der bereits seit dem 17. Jahrhundert bestand, als in Gries noch die Augustiner Chorherren beheimatet waren, wurde das erste Mitglied der neu gegr\u00fcndeten Kantorei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im <strong>November 1952<\/strong> rief P. Oswald Jaeggi OSB einige interessierte S\u00e4nger:innen zusammen, mit mit dem Vorhaben, sich der Pflege der guten Chormusik zu widmen. Es war dies die Geburtsstunde des <a href=\"https:\/\/kammerchor.kantorei.it\/\"><strong>Kammerchores \u201eLeonhard Lechner\u201c<\/strong><\/a>. Der Bereich, den dieser gemischte Chor haupts\u00e4chlich abdeckt, ist die feine Kunst des a-cappella-Gesanges. Der Kammerchor geh\u00f6rt zu den f\u00fchrenden Ch\u00f6ren der S\u00fcdtiroler Chorlandschaft, dies auch dank seiner hervorragenden Chorleiter seit 1952: P. Oswald Jaeggi OSB, Willi Seebacher, Prof. Johanna Blum, Prof. Othmar Trenner und seit 2013 Domkapellmeister Mag. Tobias Chizzali.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits 1953 wurde der <a href=\"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/kinderchor-der-kantorei\/\"><strong>Kinderchor<\/strong><\/a> der Kantorei L. Lechner gegr\u00fcndet. Dazu hatte P. Oswald Jaeggi die private Kindersingschule und den &#8222;Bozner Kinderchor&#8220; von Prof. Johanna Blum als eigene Abteilung der Kantorei eingegliedert. Ziel war es, mit Singkursen der singfreudigen Schuljugend eine gute musikalische Grundausbildung zu vermitteln. Aus dem Kinderchor, der seit 2003 bei der Musikschule Bozen-Gries angesiedelt ist, entstand sp\u00e4ter auch ein <strong>M\u00e4dchenchor; <\/strong>daraus formierte sich 2003 der gemischte <a href=\"https:\/\/jugendchor.kantorei.it\/\"><strong>Jugendchor <\/strong><\/a>der Kantorei L. Lechner.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2015 neu in die Kantorei \u201eLeonhard Lechner\u201c aufgenommen wurde die <a href=\"https:\/\/choralschola.kantorei.it\/\"><strong>Choralschola Griesensis<\/strong><\/a>, welche sich aber schon lange Zeit vorher regelm\u00e4\u00dfig der Pflege der Choralmusik gewidmet hatte.<\/p>\n<p>Ein weiteres T\u00e4tigkeitsfeld der Kantorei ist die Organisation, Durchf\u00fchrung und Bewerbung von <strong>qualitativ hochwertigen<\/strong> <a href=\"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/konzertkalender\/\"><strong>Konzerten<\/strong><\/a> in den verschiedenen Grieser Kirchen, in Zusammenarbeit mit dem Konvent der Benediktiner von Muri-Gries, welche die kulturelle T\u00e4tigkeit der Kantorei seit ihrem Beginn gro\u00dfz\u00fcgig unterst\u00fctzen. Kantorei und Kloster laden immer wieder Orchester, Ch\u00f6re, Ensembles und Solisten aus S\u00fcdtirol und seinen Nachbarl\u00e4ndern zum Konzertieren ein.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Gesangsausbildung bietet die Kantorei \u201eLeonhard Lechner\u201c ihren Mitgliedern und anderen Interessierten ab dem 15. Lebensjahr <a href=\"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/stimmbildung\/\"><strong>Stimmbildungskurse<\/strong><\/a> im Bereich Chor-, Ensemble- und Sologesang an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>75 Jahre Kantorei Leonhard Lechner!\u00a0 Im Jahre 1950 wurde im Kloster Muri-Gries in Bozen die Kantorei &#8222;Leonhard Lechner&#8220; gegr\u00fcndet, in der Absicht, dem S\u00fcdtiroler Musikleben auf vokalem und instrumentalem Gebiet neue Impulse zu geben, zumal die politische Abtrennung S\u00fcdtirols vom Mutterland \u00d6sterreich auch eine kulturelle Isolation unseres Landes bedeutete. 1949 kam Dr. Anton Mayr, geb\u00fcrtig &hellip; <a href=\"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/geschichte\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Geschichte der Kantorei<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-12","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/12","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12"}],"version-history":[{"count":51,"href":"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/12\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":713,"href":"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/12\/revisions\/713"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kantorei.it\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}